Das offizielle Reglement des GTRC vom 20.12.2008

Abschnitt 1

Grundsätzliches

Die Rennen finden im Restaurant Hubertus, Im Boden 13, 56626 Andernach statt. Das Datum ist dem Aushang zu entnehmen oder bei Mitgliedern des GTRC zu erfragen.

Sie starten um 18 Uhr es sei denn der Start muss aus triftigen Gründen verschoben werden. Das A-Rennen endet nach 6 Stunden oder 50 Runden, je nach dem was zuerst erreicht wird. Das B-Rennen endet nach 3 Stunden.

Ebenfalls findet das Qualifying in der gleichen Örtlichkeit statt.

Das Startgeld beträgt für das Qualifying und das Rennen jeweils 5 Euro. Das gesamte Startgeld wird bei der Frühlingsmeisterschaft einem sozialen Zweck in der näheren Umgebung gespendet und bei der Herbstmeisterschaft in die Clubkasse eingezahlt.

Abschnitt 2

A- bzw. B-Rennen

Im A-Rennen starten die schnellsten 15 Fahrer (s. Abschnitt 6.1: oder die schnellsten 18 Fahrer) des Qualifying. Die Altersbegrenzung liegt bei 16 Jahren, entscheidend ist das Alter zum Zeitpunkt des Qualifying.

Im B-Rennen starten die nächsten 15 Fahrer (s. Abschnitt 6.1: oder die nächsten 18 Fahrer) des Qualifying. Die Altersbegrenzung liegt bei 14 Jahren. Entscheidend ist das Alter zum Zeitpunkt des Qualifying.

Die Anzahl der startenden Fahrer hängt von der Beteiligung im Qualifying ab und muss in den beiden Rennen nicht gleich sein. Aufgrund mangelnder Teilnahme kann das B-Rennen ganz abgesagt werden.

Sollte ein Fahrer unter 16 Jahren aufgrund seiner Zeit im Qualifying im A-Rennen starten können, startet er automatisch aufgrund der Altersbegrenzung im B-Rennen.

Das B-Rennen findet am Tag vor dem A-Rennen statt. Für beide Rennen gelten die Bestimmungen des Reglements.

Abschnitt 3

Technik

Das Rennen wird mit der Spielekonsole „Playstation 2“ und dem Rennspiel „Gran Turismo 4“ gefahren. Als Lenkrad dient das „Logitech Driving Force Pro“ oder das „Logitech Driving Force GT“. Ausnahmen werden im Einzelfall durch den GTRC entschieden. Die Fernseher sollten mindestens eine diagonale von 40 cm haben, Ausnahmen sind erlaubt. Zur besseren Konzentration der Fahrer werden Kopfhörer getragen. Diese haben keine besonderen Merkmale aufzuweisen.

Abschnitt 4

Fahrerbesprechung

Die Fahrer haben sich 30 Minuten vor Rennbeginn zur Fahrerbesprechung einzufinden.

Spieleinstellungen

Das Rennen wird bei folgenden Spieleinstellungen gefahren werden:

Das Rennen wird im Netzwerkmodus gefahren

Rennstrecke: Nordschleife

Reifen: Hart (R2)

Reifenverschleiß: Leicht

Der Verfolgermodus ist nicht erlaubt

Fahrhilfen sind nicht erlaubt

Abschnitt 5

Turn und Stint

Ein Stint beträgt 9 Runden. Ein Turn beträgt immer 3 Runden.

Die Turns werden immer in der Teamreihenfolge (Teamleader, 2. Fahrer, 3. Fahrer) gefahren.

Der Fahrer, der einen Stint beendet darf den nächsten nicht beginnen.

Sollten die Teams mit 4 Fahrern an den Start gehen, hat ein Stint 12 Runden.

Sollte ein Fahrer gegen einen Punkt des Abschnittes verstoßen erhält sein Team eine Strafe aus Abschnitt 13.3

Abschnitt 6

6.1 Teams

Das Rennen wird entweder mit 5 Teams a 3 Fahrern oder 5 Teams a 4 Fahrern bestritten. Die Teams werden durch das HPMS-System (Hubert Palm-Michael Stark-System) zusammengesetzt, wobei die Zeiten aus dem Qualifying ausschlaggebend sind. Die einzelnen Teams werden direkt nach dem Qualifying bekannt gegeben und hängen danach im Restaurant Hubertus aus.

6.2 Ersatzfahrer

Sollte am Renntag ein gesetzter Fahrer der A-Klasse ausfallen, rückt dafür der erste Fahrer der B-Klasse nach, bei mehreren Ausfällen in der Reihenfolge die nächsten Fahrer der B-Klasse.

In die B-Klasse rücken dann für die aufgerückten Fahrer entsprechend derer Anzahl Ausgeschiedene, die sich aufgrund ihrer Qualifikationszeit weder für das A- noch das B-Rennen qualifiziert haben, nach.

Sollte am Renntag ein Fahrer des B-Rennens ausfallen, rückt ein laut Qualifying ausgeschiedener Fahrer auf dessen Position nach.

Sollte ein Fahrer kurzfristig ausfallen und es kann kein Ersatzfahrer antreten tritt folgende Regel in Kraft: Der Teamleader fährt die Runden für den ausgefallenen Fahrer. Damit das Team aber keinen Vorteil gegenüber den anderen Teams hat muss der Teamleader den Zeitabstand den er zu dem ausgefallenen Fahrer im Qualifying hatte für jede Runde die er fährt vor dem Turn absitzen.

Beispiel: Qualizeit Teamleader A: 6:35,000; Qualizeit Teammitglied B: 6:50,000; Differenz: 15 Sekunden. Jedes Teammitglied fährt 3 Runden. Teamleader A: 3 Runden; Teamleader A: 3 Runden + 45 Sekunden für die Runden von Teammitglied B; Teammitglied C: 3 Runden.

Abschnitt 7

Qualifying

Die Daten und Zeiten des Qualifying sind dem Aushang bei Restaurant Hubertus, Im Boden 13, 56626 Andernach zu entnehmen oder auf der Homepage nachzulesen. In diesem Zeitraum hat jeder vorher Angemeldete Zeit, seine Qualifikationsrunden zu fahren.

Es können nur Einzelpersonen angemeldet werden. Das Mindestalter liegt bei 14 Jahren zum Zeitpunkt des Qualifying.

Der Meldeschluss zum Qualifying endet 30 Minuten vor dessen Ende.

Jedem Fahrer stehen 2 Runden zur Qualifikation zu. Außerdem hat er die Möglichkeit einige Proberunden zu fahren. Die Qualifikationsrunden sind vorher anzumelden.

Das Qualifying wird bei der Frühlingsmeisterschaft mit dem Einheitswagen und bei der Herbstmeisterschaft mit dem Siegerwagen der letzten Herbstmeisterschaft gefahren.

Nach Ende des Qualifying werden direkt die einzelnen Teams veröffentlicht und die Teamleader suchen sich die Wagenfarbe bzw. die Autos aus. Dies tun sie bis spätestens 3 Tage nach Ende des Qualifying sonst wird ein Wagen zugeteilt.

Bei wissentlichem Nichtwahrnehmen können des Termins kann vorher das Qualifying gefahren werden.

Nur zum Qualifying Angemeldete dürfen in einer Ausnahmeregelung nach Ablauf der Qualifyingzeit dieses nachholen, wenn sie glaubhaft versichern, dass sie aus einem akuten Grund nicht in der Regelzeit antreten konnten. Dies muss bis spätestens eine Woche nach dem Ende des Qualifying geschehen.

Abschnitt 8

Start/Ziel

Start

Der Start läuft nach folgender Prozedur ab: Der Sieger des Qualifying darf sich aussuchen an welchem Set er sitzen möchte. Danach werden die anderen nach der Platzierung im Uhrzeigersinn an die restlichen Sets verteilt. Außerdem ist das Netzwerk so einzustellen, dass die Reihenfolge der Autos der umgekehrten Reihenfolge des Qualifyings entspricht, d.h. dass der Schnellste auf dem letzten Platz steht, der zweitschnellste auf dem vorletzten Platz, usw.

Ziel

Das Rennen endet erst dann, wenn der bis dahin Führende nach Ablauf der 6 Stunden oder 50 Runden das erste Mal über die Ziellinie fährt. Danach haben alle anderen Fahrer noch ihre Runde zu Ende zu fahren. Solange bis der letzte Fahrer im Ziel ist gilt noch die Regelung der MSZ

Abschnitt 9

Autos

Bei der Frühlingsmeisterschaft wird ein Einheitswagen verwendet, der vom GTRC bestimmt wird.

Bei der Herbstmeisterschaft wird auf folgenden Wagen gefahren:

Wagen Leistung in PS Gewicht in kg Faktor (kg/PS)
Audi A4 Touring Car

460

1080

2,35

Audi Abt TT-R Touring Car

470

1080

2,30

BMW M3 GTR

450

1120

2,49

Honda Takata Dome NSX

493

1170

2,37

Mercedes CLK Touring Car

449

1000

2,23

Nissan Motul Pitwork Z

484

1080

2,23

Opel Astra Touring Car

470

1000

2,13

Toyota Castrol Tom’s Supra

470

1100

2,34


Abschnitt 10

Wechseln

Gewechselt wird nur in der Boxengasse während eines Boxenstops, der am Ende eines Turns eines jeden Fahrers ist. Sollte der auszuwechselnde Fahrer die Boxeneinfahrt nicht direkt treffen muss er eine weitere Runde fahren. Dem nächsten Fahrer wird diese Runde von seinem Turn abgezogen.

Abschnitt 11

Die „Maike Schutz Zone“ (MSZ)

Die MSZ ist ein abgegrenzter Bereich, den nur der gerade aktive Fahrer, die Schiedsrichter, der Teamleader (aber nur zur Problembehebung) und der offiziell akkreditierte Kameramann betreten dürfen. Dieser Bereich wird mittels Klebeband abgesteckt. Bei einem Wechsel darf der einzuwechselnde Fahrer die MSZ erst dann betreten, wenn der auszuwechselnde Fahrer in die Boxengasse einbiegt. Sollte ein Anderer die MSZ betreten wird er von den Schiedsrichtern ermahnt. Im Wiederholungsfall treten die Strafen aus Abschnitt 13.2 in Kraft.

Abschnitt 12

Die Schiedsrichter

Die Schiedsrichter sind offizielle Schiedsrichter des 6 Stunden Rennens. Sie sind die Ansprechpartner bei Ungereimtheiten, achteten auf die korrekte Aufstellung der Teams und sprechen die Strafen aus.

Sollten die Schiedsrichter eine Fehlentscheidung treffen, wird mit dem Teamleader des betroffenen Teams eine vernünftige Lösung getroffen. Das gilt nur, wenn das betroffene Team durch die Fehlentscheidung einen Nachteil erlitten hat.

Abschnitt 13

Strafen/Regelverstöße

13.1 Regelverstöße im Spiel

Sollte ein Fahrer einen anderen Fahrer mit voller Absicht und zu seinem eigenen Nutzen behindern, abdrängen oder rammen wird ihm von den Schiedsrichtern eine Strafe nach Abschnitt 13.3 verhängt.

Nimmt ein Fahrer eine Abkürzung zu seinem Vorteil und überholt dabei einen anderen Fahrer, muss es den Überholten wieder vorbeifahren lassen und darf erst nach der zweiten darauffolgenden Kurve wieder zum Überholmanöver ansetzen.

Im Qualifying erhält der Fahrer bei einer Abkürzung und Vorsatz eine Zeitstrafe von 10 Sekunden.

13.2 Behinderungen des Fahrers außerhalb des Spiels

Sollte ein Fahrer einen anderen Fahrer mit Absicht behindern ist der Teamleader dafür verantwortlich, dass der Fahrer sofort mit der Behinderung aufhört. Außerdem wird eine Strafe nach Abschnitt 13.3 verhängt.

13.3 Strafzeit

Die Strafe für Verstöße aus den Abschnitten 13.1 und 13.2 ist zuerst eine Verwarnung durch den Schidsrichter. Im Wiederholungsfall wird eine Strafzeit von 2 Minuten ausgesprochen, die in der Boxengasse nach der Fremdsteuerung des Systems am Ende des asphaltierten Bereichs der Boxengasse abgesessen wird. Sollte bei dem Verstoß eine volle Absicht erkennbar sein wird sofort die Strafzeit verhängt. Bei einem weiteren Regelverstoß wird die Zeitrafe immer um 2 Minuten verlängert.

Abschnitt 14

Inkrafttreten

Dieses Reglement tritt am 20.12.2008 in Kraft. Als Bestätigung, dass alle dieses Reglement gelesen und akzeptiert haben unterschreiben stellvertretend für den GTRC die Vorstandsmitglieder.